Informationen für

Verbraucher

Einfach mit gutem Gewissen

Warum Strohschweine kaufen?

Die Aufzucht der Schweine auf Stroh ist besonders artgerecht, gesund und schmerzfrei für die Tiere, weshalb sich der Einsatz von Medikamenten relativiert. In Verbindung mit einer von uns gewollten verlängerten Mastdauer bildet sich die Muskalutur sehr gut aus.

Das Fleisch wird direkt von regionalen Zulieferern an die Metzgereien geliefert und somit kann ein frisches und qualitativ hochwertiges Produkt garantiert werden. Der Kunde profitiert von der gesunden und nachhaltigen Premium-Qualität, die das Fleisch und letztendlich auch die Wurst des Strohschweins ausmachen und kann das Produkt mit gutem Gewissen verzehren.

Dieses Konzept der Strohschweine kann aber nur funktionieren, wenn auch der Landwirt für seinen Mehraufwand ausreichend entschädigt wird. Dazu garantieren wir einen festen Aufschlag auf den Spitzenpreis/kg Lebendgewicht ohne Abzüge durch
Klassifizierung und Mehrgewicht. Wir wollen damit die traditionelle Partnerschaft Landwirt-Metzger-Kunde fördern und sehen darin auch eine Chance zur Erhaltung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft.

FAQs

Die wichtigsten Fragen

Den Schweinen steht eine Strohmenge von 400 g pro Tier und Tag. Das enstpricht einer Strohmenge von ca. 150-180 kg Stroh je Tierplatz und Jahr.

Die Schweine werden größtenteils mit Futter versorgt, das der jeweilige Landwirt selbst oder ein regionaler Partnerbetrieb produziert hat. Die Futtermischungen bestehen aus unterschiedlichen Getreidearten wie z.B. Weizen, Gerste und Mais, Eiweißträgern wie beispielsweise Erbsen oder Ackerbohnen und Mineralfutter. Eigenproduzierte Futtermittel sind frei von Gentechnik.

Im Vergleich zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen steht jedem Schwein eine mindestens um 30 % größere Fläche zu.

Weiter unten auf dieser Seite finden Sie den “Store Locator”, eine Karte in der alle Metzger und Gastronomen mit Adresse und Kontaktmöglichkeit aufgeführt sind, die das Strohschweinefleisch anbieten.

Die akkreditierte Zertifizierungsstelle QAL ist für die regelmäßige Zertifizierung und Kontrolle unserer Betriebe zuständig.

Als Landwirt, Metzger oder Gastronom können Sie im jeweiligen Bereich dieser Webseite gleich Ihren Antrag auf Mitgliedschaft ausfüllen. Oder Sie nehmen Kontakt über unser unten stehendes Kontaktformular auf. Die Kontaktdaten finden Sie im Footer unserer Webseite.

Zum einen besteht die Möglichkeit der „stillen Mitgliedschaft“. Sie werden Mitglied und zahlen einen kleinen jährlichen Mitgliedsbeitrag, den wir für Marketingzwecke etc. nutzen können. Mitgliedsanträge finden Sie unter „Mitgliedschaft“ zum Download. Zum anderen helfen Sie uns, wenn Sie beim Einkaufen aktiv auf Strohschweinangebote achten und in der Metzgerei oder dem Restaurant Ihres Vertrauens explizit danach fragen.

Lust auf eine Entdeckungs­tour?

Wir bieten Touren zu den beteiligten Landwirten an, bei dem Sie als Kunde einen Einblick in die Schweinehaltung vor Ort gewinnen können! 

Verantwortungsbewusst und artgerecht

Unsere Haltung

Die Landwirte in unserem Verein halten ihre Mastschweine gemäß unserer Satzung nach gewissen Vorgaben, die die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Schweinehaltung deutlich übertreffen. Alle Betriebe werden dahingehend durch eine unabhängige Kontrollstelle zertifiziert und regelmäßig kontrolliert. Tieren, deren Haltung unseren Vereinskriterien entspricht steht mindestens 30 % mehr Platz zur Verfügung als der Gesetzgeber verlangt. Des Weiteren steht allen Mastschweinen eine geschlossene, eingestreute Fläche zur Verfügung. Die Einstreu erfolgt mit trockenem, sauberem, schimmelfreien Stroh und beträgt mindestens 400 g je Tier und Tag.  Die Stroheinstreu ermöglicht es den Schweinen ihr arteigenes Verhalten, das Wühlen mit der Rüsselscheibe im Untergrund, auszuleben.  Des Weiteren steht den Tieren auf diese Weise eine weiche Liegefläche zur Verfügung, was dem Tierwohl zuträglich ist. Das Stroh stammt dabei aus eigener Erzeugung oder aus regionalen Betriebskooperation.

Unsere
Fütterung

Die Grundlage unseres Schweinefutters sind betriebseigene, selbst erzeugte Futtermittel. Jeder Landwirt unseres Vereins ist dazu verpflichtet mindestens 70 % seines Schweinefutters selbst zu erzeugen oder von einem regionalen Partnerbetrieb zu beziehen. In der Regel bauen unsere Landwirte verschiedene Getreidearten wie Gerste, Weizen, Triticale oder Mais an und verfüttern dieses an ihre Tiere.  Darüber hinaus sehen unsere Vereinsrichtlinien vor, dass jeder Landwirt Eiweißpflanzen anbaut und diese in den Futterrationen der Mastschweine einsetzt. Dabei handelt es sich beispielsweise um Erbsen, Ackerbohnen oder Raps. Wir wollen dadurch den Anbau und die Verwertung heimischer Eiweißpflanzen gezielt fördern und den Importbedarf ausländischer Eiweißfuttermittel reduzieren. Zugekauft werden in der Regel Mineralfuttermittel, welche in nur ganz kleinen Anteilen in den Futtermischungen enthalten sind. Alle Futtermittel, die an unsere Mastschweine verfüttert werden müssen gentechnikfrei sein.

Unser Ziel sind möglichst geschlossene Nährstoffkreisläufe zwischen Feld und Stall. Das bedeutet, dass nur Tierhalter bei uns mitmachen können, sofern sie auch landwirtschaftliche Flächen bewirtschaften und ihr eigenes Futter produzieren. Dadurch vermeiden wir unnötige Transportwege von Schweinemist, Futtermitteln und Stroh. Außerdem stellen wir Mithilfe einer bedarfsgerechten, an das Alter der Tiere angepassten Fütterung eine effiziente Nährstoffverwertung sicher. Beide Maßnahmen schonen die Umwelt.

Nährstoff­management auf den Höfen:

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